Forster Ungeheuer – Weingut Andres
Forster Ungeheuer Riesling vom Weingut Andres – alle Jahrgänge
Hang bei Forst · Basalt, Kalk und Buntsandstein · Präsent und elegant
Das Forster Ungeheuer zählt seit über hundert Jahren zu den bekanntesten Riesling-Lagen Deutschlands. Das Weingut Andres macht hier einen Ungeheuer Riesling mit Kraft und Tiefe, der dabei fein und elegant bleibt – bio-zertifiziert, spontan vergoren, im großen Holzfass ausgebaut.
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Die Lage: drei Böden an einem Hang
Das Ungeheuer liegt westlich von Forst am Hang der Haardt, nach Süden und Südosten ausgerichtet, auf 125 bis 180 Metern Höhe. Geologisch ist es ein Sonderfall: Auf engem Raum wechseln sandiger Ton mit Kalk, sandiger Lehm mit Kalksteingeröll, Buntsandsteinverwitterung und dunkles, vulkanisches Basaltgestein.
Jeder Boden trägt etwas bei: Der Basalt speichert Wärme und gibt Kraft und Tiefe, der Kalk bringt Frische und salzige Spannung, der Buntsandstein Fülle und Struktur. Der Name geht auf Johann Adam Ungeheuer zurück, Stadtschreiber in Deidesheim, der 1699 starb. Der VDP führt das Ungeheuer als Große Lage.
Das Ungeheuer von Andres
Michael und Thomas Andres ernten im Ungeheuer rund 30 hl/ha. Vergoren wird mit den natürlichen Hefen, ausgebaut zu hundert Prozent im großen Holzfass, abgefüllt knochentrocken – ein Riesling von großer Präsenz, ohne an Feinheit zu verlieren.
Die Jahrgänge im Vergleich
Ungeheuer 2024
Zitrus und Aprikose, Rauch und Stein, saftig, gespannt, lang.
Trinkreife: jetzt schon ein Erlebnis, mit großem Potenzial für die nächsten Jahre.
Ungeheuer 2023
Reife Frucht und Würze, salzige Akzente, präsent und elegant.
Trinkreife: jetzt schön zugänglich, mit Reifepotenzial.
Weitere Lagen von Andres
Ebenfalls aus der Mittelhaardt: der Deidesheimer Kieselberg und der Königsbacher Idig. Ungeheuer, Idig und Herzog zusammen enthält das Andres Lagenwein Paket.
Häufige Fragen zum Forster Ungeheuer
Woher hat das Ungeheuer seinen Namen?
Von Johann Adam Ungeheuer, einem Deidesheimer Stadtschreiber des 17. Jahrhunderts.
Was macht die Lage besonders?
Basalt, Kalkmergel und Buntsandstein liegen hier dicht beieinander – eine seltene Mischung, die Kraft, Frische und Struktur in einem Wein vereint.
Welcher Jahrgang passt wozu?
Der 2023 für jetzt, reif und zugänglich. Der 2024 für alle, die Spannung mögen und ihm noch etwas Zeit geben.


